Katholische Pfarrgemeinde St. Antonius – St. Wolfgang Kümmersbruck

Liebe Pfarrangehörige
Liebe Leser/innen!


Wertvolle Impulse erhielten wir in der vergangenen CiG-Runde, als wir uns mit der Enzyklika „Magnifica humanitas“ von Leo XVI. beschäftigten. Bei einer Aussage des Papstes kann man hängen bleiben:

„Begrenztheit und Endlichkeit ist eine grundlegende Dimension des Menschen, denn gerade in der Endlichkeit reifen die Beziehung und die Öffnung hin zu Gott und den Mitmenschen“.

Sich dessen bewusst zu werden, dazu lädt uns besonders das Kirchenjahr im November mit Allerheiligen und Allerseelen ein. Die „Tage, die dunkler werden“ führen uns unweigerlich hin zu der Dimension der absoluten Begrenzung, zum Tod, und wir haben als Christen die Chance, uns „hin zu Gott und den Mitmenschen zu öffnen“.

Vielleicht können wir – getragen von Hoffnung und Zuversicht – in diesen Novembertagen die tröstliche Perspektive unseres Glaubens entdecken und feiern, der uns mitnimmt auf die „Kehrseite der Endlichkeit“, die mit „Unendlichkeit und ewigem Leben“ umschrieben wird. Der Tod ist damit für uns der Durchbruch zum von Gott umhüllten Leben. Dies lässt sich leicht sagen und schreiben, aber was dieser Glaubens-Satz für einen bedeutet, das muss man– wahrscheinlich das ganze Leben lang– durchbuchstabieren; mit ihm muss man sich auseinandersetzen, damit man darin eine tröstliche und hoffnungsvolle Zusage sehen kann.

Der Psalmenbeter betet im Psalm 90:

„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“

Letztendlich sollen wir „klug werden“, wenn wir uns mit unserer Endlichkeit auseinandersetzen – und der Psalmist ist sich sicher: an Gott kommen wir da nicht vorbei.

Das letzte Monat eines Kirchenjahres will uns also – mit unserer „natürlichen Intelligenz“ – zum Nachdenken bringen, „auf dass wir klug werden“.

Auf zwei „außergewöhnliche“ Angebote im November möchten wir aufmerksam machen und dazu auch einladen:

Am 17. November laden wir zur Klangschalen-Meditation um 18:30 Uhr in die Kapelle in Penkhof ein, am 22. November um 17:30 Uhr zum „Trauer-Raum“ mit Sandra Haller in die Kirche St. Wolfgang.

Bitte beachten Sie dazu die Infos in diesem Pfarrblatt.

Pfarrgemeinderat, Kirchenverwaltung und das Seelsorgeteam ziehen sich am 21. November zur Klausur nach Johannisthal zurück, um zum Nachdenken über die pastoralen und seelsorglichen Aufgaben unserer Pfarrgemeinde auch im Bezug zur PE34 (Past. Entwicklung) zu kommen. So können wir dann am 1. Advent vielleicht mit neuen Impulsen in ein neues Kirchenjahr starten …

Christiane Raabe, Pfarrbriefservice


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