Liebe Pfarrangehörige
Liebe Leser/innen!
Das göttliche Licht in der Nacht von Betlehem durchbricht die Nächte dieser Welt und schenkt Hoffnung allen, die IHM vertrauen.
Ist es nicht ein riesiges Geschenk, das uns Gott macht, dass ER in einem Kind einbricht in unsere Welt und uns auf Augenhöhe in diesem Jesuskind sein „Interesse an uns“ übermittelt?
Warum ist das ein Geschenk?
Weil wir Menschen aus uns heraus nicht selbst in eine Dimension eintauchen können, die uns heraushebt aus den Grenzen und den „irdischen Tödlichkeiten des Lebens“.
Mit Gott hat unser Leben erst einen Sinn, mit Gott erfahren wir, dass wir als Menschen unendlich geliebt sind, mit Gott dürfen wir uns eines Platzes in seiner großen Schöpfung gewiss sein.
So ist Weihnachten ein elementares und hoffnungsvolles Fest für uns Christen, wenn wir es richtig verstehen und nicht „hängenbleiben am Rauschgoldengel und uns mit Glühweinduft vernebeln lassen“.
Weihnachten hat mit unserem Leben zu tun. Weihnachten darf festlich und schön, auch heimelig und mit allen Sinnen gefeiert werden, aber Weihnachten darf uns nicht abgleiten lassen in ein oberflächiges und vom Kommerz bestimmtes Gedudel“, das von vielen nur mit einem kulinarischen Essen in Verbindung gebracht wird.
Weihnachten ist zu kostbar, als dass es „verramscht“ wird.
Uns Christ/innen sollte das bewusst sein, gerade in einer Zeit, in der wir als Christen auch nach unserem Profil gefragt werden …
Einige Tage nach Weihnachten geht auch das Kalenderjahr 2025 zu Ende und wir hören immer wieder, dass unsere Gesellschaft, also wir alle, roher geworden sind, dass wir gespalten sind und nur noch die eigenen Egoismen kennen, dass es ein konfliktreiches Jahr war, deren Kriege wir nicht beenden konnten.
Vielleicht haben wir als Christen eine ermutigende Kraft in uns, wenn wir den vertrauen, der uns Hoffnung schenkt. Der in die Welt hineingeborene Jesus will nicht, dass wir „verrohen“, dass wir uns spalten, dass wir nur auf uns schauen, dass wir friedlos leben.
Der zu uns „runtergekommene Gott“ will, dass wir uns unseres Lebens besinnen, dass wir Leben behüten und beschützen und uns einsetzen gegen jegliche Gewalt mit Worten und mit Waffen. Wir müssen verstehen, was Gott will und wenn wir uns darauf einlassen, kann der neue Zeitabschnitt von 2026 zum Segen werden …
Ein hoffnungsvolles Weihnachtsfest
und ein gesegnetes neues Jahr!
Das göttliche Licht
in der Nacht
von Betlehem

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durchbricht
die Nächte
dieser Welt
und schenkt
Hoffnung allen,
die IHM vertrauen
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